Gold zu Geld machen – was sollte beachtet werden?

PublicDomainPictures @ pixabay.com

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Wirtschafts- und Bankenkrisen hatten zur Folge, dass der Goldpreis jahrelang nur eine Richtung kannte: Die nach oben. Dies liegt daran, dass Gold im wahrsten Sinne des Wortes ein Krisenmetall ist und immer dann gekauft wird, wenn die Menschen zumindest die Befürchtung haben, dass ihre jeweilige Währung einbrechen könnte. Auf der anderen Seite bieten hohe Goldpreise allerdings auch wieder eine gute Gelegenheit, Goldschmuck, Zahngold oder alte Münzen zu einem guten Kurs in Geld umzutauschen. Worauf sollte dabei geachtet werden?

Der richtige Zeitpunkt zum Verkauf

Beim Gold ist es wie mit den Kursen von Aktien oder Währungen: Veränderungen gibt es täglich und diese können durchaus heftig ausfallen. Gerade wenn die Wirtschaftsdaten gut sind, kann der Goldkurs innerhalb weniger Tage um zweistellige Prozentpunkte fallen. Dies ist dann ein schlechter Zeitpunkt, das physische Gold zu verkaufen, denn auch der Händler wird dann keinen guten Preis machen können.

Ein seriöser Händler

In kaum einem Geschäft gibt es so viele schwarze Schafe wie beim Goldankauf. In vielen Städten versuchen Amateure, sich an der Beliebtheit des Edelmetalls zu bereichern. Es ist daher umso wichtiger, das Gold nur an einen seriösen Händler oder Juwelier zu verkaufen. Dieser aktualisiert auch die Ankaufspreise täglich oder zumindest einmal in der Woche und passt sie an den Börsenkurs an. Erkannt wird ein seriöser Händler an einem guten Ruf oder langjähriger Erfahrung in diesem Segment.

Zuhause selbst wiegen

Es ist überaus wichtig, beim Wiegen des Goldes selbst anwesend zu sein. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es bei diesem Vorgang immer wieder zu Tricksereien vonseiten der Händler kommt. Zuhause kann das jeweilige Gold bereits mit einer handelsüblichen Briefwaage einmal gewogen werden, sodass das Gewicht zumindest ungefähr bekannt ist. Da Gold immer einen Stempel mit der Reinheit besitzt, kann auch der Anteil des Feingoldes genau bestimmt werden.

Kurse vergleichen

Die moderne Börsenwelt macht es den Goldbesitzern leichter denn je, die tagesaktuellen Kurse zu überprüfen. Diese laufen nicht nur durch Programme der Nachrichtensender, sondern sind auch in den Zeitungen problemlos zu finden. Die Spanne zwischen Verkaufspreis und Ankaufspreis ist der Gewinn, den der jeweilige Händler für sich beansprucht. Je kleiner diese ist, desto besser für den Goldbesitzer. Unseriöse Händler kennzeichnen sich oft dadurch, dass sie ihren Ankaufspreis nicht öffentlich einsehbar platzieren und von Exponat zu Exponat einen variierenden Fantasiepreis bezahlen. Seriöse Händler besitzen eine geeichte Waage und orientieren sich am Tagespreis.

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