Kredit für das Auto – die wichtigsten Tipps

dgozgozz @ pixabay.com - CC0 Public Domain

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Nicht jeder kann sich monatlich genügend Geld zur Seite legen, um für ein neues Auto zu sparen. Die Lebenshaltungskosten steigen jährlich, während die Gehälter oft nicht einmal an die Inflationsrate angepasst werden. Eine außergewöhnliche Belastung wie ein Autokauf stellt Haushalte vor enorme finanzielle Probleme. An einen Neuwagen ist oft gar nicht zu denken, zum Glück stehen heute zahlreiche online Plattformen wie zum Beispiel mobile.de zur Verfügung, wo man im Internet nach günstigen Gebrauchtwagen suchen kann. Gratis sind die darin angebotenen Fahrzeuge natürlich nicht, daher stellt sich auch beim Gebrauchtwagenkauf die Frage nach der Finanzierung.

Der Konsumkredit

Wer sich für die Finanzierung eines neuen oder übertragenen Autos einen Kredit aufnimmt, kann dem Verkäufer gegenüber wie ein Barzahler auftreten. Daraus resultieren einige Vorteile, wer das Fahrzeug sofort ausbezahlt, kann leichter Rabatte heraushandeln. Während man vor einigen Jahren auf der Suche nach einem passenden Kredit noch eine Bank nach der anderen aufsuchen musste, kann man heute im Internet nach Finanzierungsmöglichkeiten recherchieren. Besonders praktisch sind unabhängige Plattformen, die sich auf den Vergleich von Krediten spezialisiert haben. In einer Suchmaske wählt man einfach die gewünschte Summe, die Laufzeit und einen Verwendungszweck aus. Innerhalb weniger Sekunden wird eine Liste mit Treffern ausgegeben. Besonders wichtig beim Kreditvergleich sind die Zinssätze. Manchmal werden verschiedene Werte publiziert, für den Kreditnehmer ist der effektive Zinssatz relevant. Nur darin sind nämlich sämtliche Kosten enthalten:

  • Die monatliche Rate
  • Die Zinsen
  • Kontoführungsgebühren
  • Bearbeitungsgebühren
  • Vertragsgebühren

Oft ist der Abschluss einer Restschuldversicherung Voraussetzung dafür, dass ein Kreditvertag zustande kommt. Diese Versicherung zahlt beim Ableben des Kunden. Obwohl sich die Zinsen derzeit auf historisch niedrigem Niveau bewegen, sind Konsumkredite vergleichsweise teuer. Nimmt man sich für die Finanzierung eines Autos einen Kredit auf, muss man die Raten selbst dann zurückzahlen, wenn das Fahrzeug zum Beispiel wegen einem Unfall nicht mehr zu gebrauchen ist. Konsumkredite gibt es bei der Hausbank, bei allen renommierten Geldinstituten oder bei Direktbanken.

Der Autokredit


Beim dieser Finanzierungsform handelt es sich um einen zweckgebundenen Kredit. Das Geld wird von der Hausbank, vom Autohändler oder von Direktbanken zur Verfügung gestellt. Vor allem für Neu- oder Jahreswagen gibt es direkt beim Händler besonders günstige Konditionen. Entschließt man sich dafür, den Kreditvertrag beim Verkäufer abzuschließen, hat man allerdings nicht die freie Wahl über das Geldinstitut. Meistens arbeiten Autohändler mit einer bestimmten Bank zusammen. Der Spielraum für Rabatte beim Autokauf ist bei dieser Variante relativ gering. Nimmt man sich bei der Hausbank einen Autokredit auf, profitiert man von einem direkten Ansprechpartner. Gerade wer wenig Erfahrung am Finanzsektor hat, fühlt sich von der Fülle der Kreditangebote mitunter überfordert. Bei einer persönlichen Beratung in der Hausbank kann man alle Fragen klären und sich umfassend informieren. Diese Möglichkeit besteht bei einem online Autokredit nicht. Die Kreditvergabe erfolgt relativ unpersönlich, als Kunde ist man selbst dafür verantwortlich, auch das Kleingedruckte zu lesen. Direktbanken unterhalten kein Filialnetz und kommen in der Regel mit weniger Mitarbeitern aus. Diese Kostenersparnis kann Kunden durch besonders günstige Konditionen und niedrige Zinsen weitergegeben werden. Bei manchen Banken muss der Kreditnehmer die Wagenpapiere als Sicherheit bei m Geldinstitut hinterlegen. Dadurch reduziert sich das Risiko für die Bank, als Fahrzeughalter ist man jedoch mit einem Nachteil konfrontiert: man kann den Wagen nur mit Zustimmung der Bank verkaufen.

Fazit


Egal ob man sich für einen Privat- oder einen Autokredit entscheidet, wichtig sind sämtliche Vertragsbedingungen genau zu kennen. Man sollte sich auf jeden Fall Zeit nehmen, alle Unterlagen genau zu lesen und den Vertrag erst unterschreiben, wenn alle Ungereimtheiten beseitigt sind.

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